Diese Arbeit aus "Ansichtssache 2013 - Prototyp" war bis Ende September 2013 im Verkehrsmuseum Dresden zu sehen.

 

 

Kunst trifft [Fahrzeug]Technik

Fahrzeuge inspirieren Künstler immer wieder aufs Neue. Schon seit der Erfindung von Eisenbahn, Automobil und Fluggerät haben sie sich auf ganz unterschiedliche und vieldeutige Weise mit der technischen Mobilität auseinandergesetzt.

Kunstwerke der „bewegten Art“ sind nun im Verkehrsmuseum Dresden zu sehen. „BOING! - unterwegs“ heißt die ungewöhnliche Schau aus Malerei, Photographie, Experimentalfilm und Rauminstallation, die die Hamburger Photobildnerin Carmen Oberst mit 27 Künstlerinnen und Künstlern aus Hamburg, Deutschland und Europa im Rahmen ihres Jahresthemas „FAHRZEUGE - Aspekte zwischen Technik und Imagination“ zeigt.

Carmen Oberst und ihr mehrheitlich fotografisch arbeitender Künstlerkreis praktiziert mit Ausstellungen in Schlössern und Museen eher das mediale Aneignen und das Umformen des Entdeckten zu eigenen Gestaltungen, bei denen die jeweiligen örtlichen Bedingungen ebenso wichtig wie inspirierend sind. Die Arbeiten entführen die Besucher auf eine phantastische Reise.

Vom mythischen Götterwagen zu Hilfskonstruktionen, mit denen sich Boote auf dem Trockenen bewegen, vom vergifteten Charme der Oldtimer in Kuba bis zum Scheitern des notorischen menschlichen Fortbewegungsdranges im sogenannten „Unfall“, von ganz abstrahierender Darstellung von Dynamik bis zu Reflexionen über verborgene Grundlagen und blitzende Formen hoch technisierten Bewegungs-Designs reichen die präsentierten bildnerischen Überlegungen.

Mittelpunkt der Ausstellung ist eine Stellwand-Formation, die ein Passagierflugzeug simuliert. Für den Besucher beginnt eine Reise der Wahrnehmung. Die Wände dekorieren künstlerische Darstellungen zwischen Fiktion, Abstraktion, Tatsachenberichten und freien bildhaften Erzählungen rund um das Thema FAHRZEUGE.

Der Mix verschiedener Ausdrucksformen animiert den Besucher, der vertrauten Welt andere Zugänge phantasiereicher, sinnlicher oder humorvoller Art abzugewinnen.

 

 

ParkArt.
Kunstmarkt auf Schloss Clemenswerth

 
Zum fünften Mal verwandelt sich Schloss Clemenswerth in eine bunte Kunstmeile. Mit über 80 Künstlern wird auch in diesem Jahr zwei Tage Kunstgenuss pur geboten. Das geballte Zusammentreffen von regionalen und überregionalen Künstlern und Künstlerinnen sowie der verschiedenen Künste vor barocker Kulisse macht das Besondere an ParkArt aus. Neben der Ausstellungsreihe ForumFormClemenswerth bietet das Museum damit ein weiteres Forum für zeitgenössische Kunst.
 
Die Ausstellenden kommen aus ganz Deutschland sowie den benachbarten Niederlanden. Sie zeigen Werke aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Grafik, Keramik, Mixed Media sowie der Neuen Medien wie Videokunst, Installationen und Performances. Die Künstler arbeiten teilweise vor Ort, führen in ihre Kunsttechniken ein und sind offen für Gespräche. Kurzum: Der Markt lädt ein, hautnah an Kunst und Künstlern zu sein - und auserkorene "Lieblingsstücke" sofort zu erwerben. Ein buntes Programm rundet das Wochenende ab!
 

An Wochenende 10. / 11. August 2013 wurden viele der hier vorgestellten Arbeiten auf der 5ten Park Art auf Schloss Clemenswerth in Sögel gezeigt. Vor Ort stellte Tanja Maria Tummeley ihre Technik vor und bot Interessierten einen Einblick in ihren Arbeitsprozess.

 

Nachlese in der Osnabrücker Zeitung